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Alina Grasmann

Alina Grasmann wurde am 21.05.1989 in München geboren. Dort studierte  sie von 2009 bis 2016 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Karin Kneffel. Im Februar diesen Jahres schloss sie ihr Studium mit dem Diplom und als Meisterschülerin ab. Von 2012 bis 2013 lebte sie in Wien, um in der Klasse für Fotografie von Gabriele Rothemann an der Universität für angewandte Kunst zu studieren. Grasmann war an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt. Im Dezember 2015 auch eine Einzelausstellung im Bayerischen Landtag in München, wo ihr der Mannlich Kunstpreis verliehen wurde. Eine weitere Einzelausstellung ist im Juli 2017 im Kunstverein Sulzbach/Saar geplant. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Alina Grasmann mit realen, imaginären und emotionalen Orten. Der Begriff „Sehnsuchtsort“ interessiert sie in seiner Widersprüchlichkeit. Ein „Ort“ im gängigen Sprachgebrauch kann frei zugänglich oder versperrt sein, er bleibt in all seinen Daseinsformen ein über Koordinaten bestimmbarer, fixer Raum.
„Panama Albums“ ist eine kleinformatige Serie auf Papier. Mit den Ölgemälden möchte die Malerin, fernab der allgemein bekannten, überhöhten, pastoralen Ideallandschaft, ihre eigene, kleine, arkadische Welt erschaffen und umkreisen. In den „Panama Paintings“ versucht sie einen solchen „Nicht-Ort“ aus realen Bildern zu bauen. Spiegelung und Collage sind zentrale Motive in diesen Bildern. Einerseits wird die Beziehung von Innen und Außen thematisiert und andererseits einen Akt des Hineinschauens und auf sich selbst Zurückgeworfen-Werdens dargestellt. Das surreal anmutende Bild, dass mit diesen Mitteln erzeugt wird, ist jedoch auch Teil der malerischen Darstellung der Idee des nicht und doch überall existierenden „Sehnsuchtsortes“.

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