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Stefan Wischnewski

Stefan Wischnewskis Arbeiten entstehen in der Regel in unmittelbarer Auseinandersetzung und im Dialog mit seiner Umwelt: In vielen seiner installativen, im weitesten Sinne skulpturalen Arbeiten reagiert er auf soziale Gegebenheiten, befragt Wahrnehmungs- und Ausstellungskonventionen gleichermaßen und sucht die unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Betrachter, den er häufig direkt in seine Projekte einbindet. Stefan Wischnewski arbeitet bevorzugt mit verschiedensten Textilien. Besonders technische und funktionale Stoffe, wie sie unter anderem in der Sport- oder Berufsbekleidung, die durch ihre enge körperliche Verbindung mit ihrem Träger einen hohen Grad an symbolischer Aufladung besitzen. Durch den Einsatz derartiger Funktionstextilien, wie beschichtete Stoffe, Planen, Molton oder Fallschirmseide, bestimmte Nähgarne und spezifische Verarbeitungstechniken wird ein größerer historischer und sozialgeschichtlicher Zusammenhang bewusst aufgegriffen und reflektiert. Denn nicht zuletzt über die Materialbeschaffenheit von Stoffen vermitteln sich symbolische Werte, wie Modernität, Sportlichkeit, Dynamik, Heimatverbundenheit etc.

Stefan Wischnewskis lebt und arbeitet in München. Von 1997 bis 2003 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München bei James Reineking, sowie 2004/05 mit dem DAAD-Stipendium in der Konsthögskolan Valand, Göteborg (Schweden). 2007 wurde ihm der Bayerische Kunstförderpreis, und zwei Jahre später der Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis, verliehen. 2011 Projektförderung durch „Zweite Haut“, Kunst im öffentlichen Raum, Landeshauptstadt München.

Ausstellungen u.a. in Basel, Kassel, Hamburg, Berlin, München.

Aktuelle Werke